1966 : Porträt des Genius Honoré de Balzac

Originaltitel: Balzac que voici, Aus dem Französischen von Julia Tardy-Marcus, Bertelsmann Lesering, 1966, 112 pages

In ihrem biografischen Essay zitiert Françoise sinngemäß u. a. Friedrich Engels, der im April 1888 an Margaret Harkness über Balzac schrieb, dessen Sympathien gehörten „der Klasse, die zum Untergang verurteilt“ sei, und doch habe er von Balzac mehr gelernt „als von allen berufsmäßigen Historikern, Ökonomen und Statistikern dieser Zeit zusammengenommen.“

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1959 : Rebell Rimbaud

Originaltitel: La vie passionnée d’Arthur Rimbaud, Aus dem Französischen von Karl August Horst, München, Paul List Verlag 1959, 526 Seiten

Françoise zeigt in dem Buch nicht nur den Dichter, sondern in erster Linie den Menschen Rimbaud in allen Höhen und Tiefen seines Lebens, mit seinen Lastern, Eruptionen seines Charakters. Sie streut Daten ein, fixiert Zeitabschnitte, deutet die dichterischen Schaffensperioden im Dialog an. Rimbauds Genie blitzt auf, sein eruptives Temperament, seine absolute Treue gegen sich selbst, die jeder bürgerlichen Moral Hohn spricht. Und die Wandlung vom Dichter zum reinen wird Kaufmann erzählt, der nur noch daran interessiert ist, als Waffenhändler in Abessinien Geld zu machen.

 

Note en attente de rédaction.

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1959 : Die sich selbst betrügen. Junge Menschen in Paris

Originaltitel: Les Tricheurs, Aus dem Französischen von Roland Schacht, Paul List Verlag, München, 1960, 185 Seiten

Françoise’s Buchversion des Films Les Tricheurs von Marcel Carné mit Pascale Petit, Jacques Charrier und Laurent Terzieff, Frankreich 1958. Der Roman zeigt die zirkelhaft in sich abgeschlossene Welt der Halbstarken Ende der Fünfziger Jahre in Paris. Es geht nicht um Zusammenstöße mit der Welt der Erwachsenen, sondern um einen sehr bezeichnenden tragischen Konflikt, der aus der Mitte dieser jungen Nihilisten selbst entspringt.

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1950 : Unbezähmbar schlägt das Herz

, Originaltitel: Indomptable Murcie, Übertragung ins Deutsche von Franz Geiger München: Franz Ehrenwirth Verlag, 1950,, 374 Seiten

Traduction allemande de Indomptable Murcie. Même si ce livre est dédié à l’âme de son père, ce sont ses racines espagnoles que Françoise évoque à travers l’histoire de cette femme dépossédée parce que rebelle, qui ira, à la tête de sa cuadrilla, se faire tuer par les Français devant Saragosse en 1816, pendant la guerre d’occupation napoléonienne.

Dans ce roman plein d’amour, de bruit et de fureur, dont la partie « Sangre y Fuego » représente la moitié des 550 pages, Françoise perfectionne son art de la description percutante, qui nous plonge au cœur de l’action, décrite avec une minutie pittoresque.

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